Trainingslager in Gunzenhausen vom 21.-25.05.18

 

1. Tag

Trainingslager Nummer 17 und zum 3. Mal in Gunzenhausen. Trotz aller gewohnten Abläufe immer wieder mit einem leichten Kribbeln im Bauch, denn auch heuer sind wieder insgesamt 8 Neulinge mit an Bord und zum ersten Mal gehen wir „fremd“ Essen. Das Wetter soll uns laut Bericht auch die ganz Woche wohl gesonnen sein. Auf jeden Fall ging´s pünktlich um 10:00 Uhr los mit insgesamt 5 Fahrzeugen. Völlig Stress los waren wir dann auch um ca. 11:00 Uhr am Sportplatz des TV Gunzenhausen und wurden gleich recht freundlich begrüßt. Einmal umgesehen und wir mussten feststellen, es hat sich was getan! Neben den bisher schon vorhandenen Folterinstrumenten für Stabhochspringer wurde eine komplette Muckibude unter ein Sonnensegel installiert. Nach einem kleinen Läufchen außerhalb der Sportanlage und ein wenig Gymnastik unter der Führung von Stefan bestand die erste Einheit für alle aus Hürdentechnik und am Ende dann auch Hürdenlaufen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause noch ein paar Abschlussläufe über die Hürden und danach Speer mit Unterstützung von Tim für die „Großen“ und Ball für die „Kleinen“, die dann aber auch noch in den Genuss der uralten Jagdmethode kamen. Doch bis es zum Überleben reicht, muss schon noch kräftig geübt werden. Die Großen beschlossen das Training noch mit ein paar Sprinteinheiten. Bei satten 27°C kamen durchaus Einige ins Schwitzen.  Zum Essen geht es die ganze Woche ins Wirtshaus „Altmühlbrücke“ und heute gab es Schnitzel mit Salat und für die Vegetarier ganz einfach nur Pfannkuchen.

 

2. Tag

Wie unterschiedlich ein Tag beginnen kann! Die kleinen Mädels konnten schon um 6:00 Uhr nicht mehr schlafen und die Jungs mussten geweckt werden. Na ja, auf jeden Fall bekam noch rechtzeitig vor 9:00 Uhr was in den Magen. Die Sportsachen im IGE-Bus verstaut, die Inliner bzw. die Roller unter den Füßen ging´s ab Richtung Stadion. Erste Einheit für alle Hochsprung außer für Amelie und Sophia, die machten Hürden und Ball und für Stefan und Mattes, die machten nur Hürden. Nach guten 2 Stunden Training war Mittagspause und da zeigten einige fast mehr Engagement als in der Einheit zuvor und musste her gebremst werden. Nach 1 ¼ Stunden, die auch die Trainer nötig hatten, begann dann die Nachmittagseinheit mit letzten Hochsprüngen und danach Weitsprung. Tim, Stefan und Paul nahmen Lara zu Ihrem ersten Rendezvous mit einer 750 g schweren Scheibe namens „Diskus“ mit. Wen wundert es, dass die ersten Versuche durchaus etwas holprig waren. So gegen halb 3 wurde die Geräte wieder verstaut und der Sportplatz verlassen, denn bei wiederum deutlich über 20°C war ein Besuch des Altmühlsees angesagt – natürlich wieder mit Inliner und Roller. Frisch war´s scho a bisserl des Wasser, aber nach den Anstrengungen des Tages genau richtig. Abendessen wieder bei der freundlichen Wirtin vom Gasthaus „Altmühlbrücke“ mit Rinderrahmgulasch mit selbst gemachten Spätzle und Nachtisch. Der Abend wurde verbracht im Raum „Schlungenhof“ Getränken, Knappereien und Spielen.

 

3. Tag

Der Blick in den morgendlichen Himmel verhieß nichts Gutes. Grau und Wolken verhangen. Nichts desto trotz ging es nach dem Frühstück Richtung Stadion. Dort angekommen, hatte der Wettergott nichts Besseres zu tun, als uns zu gießen. Unbeirrt mit einer kurzen Unterbrechung setzten wir aber unser Training fort. Und unser Mut wurde belohnt, auch wenn es einigen gar nicht so wirklich gepasst hat. Noch bei leichtem Nieselregen absolvierte der Großteil die 800 m Prüfung für´s Sportabzeichen und Tim, Stefan sowie unser Hups schafften das Gleiche 7,5 Runden und 3000 m lang. Danach machten die „Kleinen“ bei Bernd Ballwerfen und die Größeren Jungs bei Nico und Tim Speer. Amelie, Sophia und Sina machten insgesamt 20x 30 m mit dem Zugschlitten und Mattes, Paul sowie Jan-Luis absolvierten 50 m Sprints als Staffeltraining. Nach einer nicht ganz ruhigen Mittagspause (siehe Bilder) gab´s am Nachmittag noch mal eine Portion Hürdenlauf für die großen Mädels, sowie für die Jungs. Danach noch eine Einheit Stabhoch für alle die Lust hatten. Stefan, Mattes und Hups tummelten sich an der Kugelstoßanlage während die Mädels den Sand der Weitsprunggrube malträtierten. Alles in Allem ein volles unkoordiniertes Durcheinander was aber sichtbar Spaß machte. Zu Abend gab es Geschnetzeltes und für die Vegies gebackenen Camembert. Tim, Mattes und Bernd begaben sich dann noch mit vollem Magen und Inlinern auf die 16 Km um den Altmühlsee. Und für alle die nicht dabei waren: Schee war´s!!!!!!

 

4. Tag

Ein Schreimonster versetzte unsere kleinen Mädels in Angst und Schrecken und verhalf allen dadurch zu einer verkürzten Nacht. Ruhe kehrte erst so gegen 11:30 Uhr ein, nachdem tatsächlich nichts mehr zu hören war und Lara ihr Schlafgemach zu den großen Mädels verlegt hatte. Trotzdem waren alle pünktlich beim Frühstücken und um 9:00 Uhr wie immer auf ihren diversen fahrbaren Untersätzen Richtung Sportplatz unterwegs. Da ja für viele bekanntlich am Samstag ein Wettkampf ist, beließen wir es heute bei einer Trainingseinheit von 9:30 bis ca. 13:00 Uhr. Und genau als wir wieder in der Jugendherberge waren, fing es doch tatsächlich an zu tröpfeln. Das Training bestand hauptsächlich darin, das Sportabzeichen zu vervollständigen was den meisten eindrucksvoll gelang. Die Jungs hatten dies schon in der Tasche und machten erst Hochsprung und danach noch ein Staffeltraining. Amelie, Sophia, Stefan und Mattes sprinteten und warfen. Danach verinnerlichten noch mal die kleinen Mädels ihr Wissen im Hochsprung. Sina trainierte derweil Stabhochsprung, weil es gestern so gut klappte und sie mehr und mehr Gefallen daran fand. Den Abschluss bildeten die Sportabzeichenstandweitspringer. Das sind die, die Probleme mit dem Werfen oder Stoßen haben. Nachmittags wollten die Kinder mit Nico ins Erlebnisbad, welches jedoch noch immer wegen Umbau geschlossen hatte. Kurz umdisponiert und ab ins Kino zu den 5 Freuden bevor wir die letzte Henkersmahlzeit zu uns nahmen. Es gab Hähnchenschenkel mit Pommes sowie Käsespätzle.

 

5. Tag

Großer Abreisetag – trotzdem ging alles komplett problemlos über die Bühne. Die „Kleinen“ Mädels bekamen für das „ordentlichste“ Zimmer die goldene Wollmaus. Bewegte sich allerdings immer noch im Rahmen. Die Sonne schien und alle waren so richtig gut gelaunt. Ob das schon die Vorfreude auf Zuhause war? Wir wissen es nicht wirklich, da sich die meisten beim Staffeltraining, bei den Startübungen und beim Speer- und Diskuswerfen noch mal richtig in Zeug legten. Na ja, für so manche Disziplin bleibt im normalen Training ja nicht wirklich viel Zeit. Als Belohnung gab es mittags 3 riesige Pizzen. Nachdem alle Geräte und Koffer verstaut waren, traten wir 14:45 Uhr den Heimweg an und landeten um 16:00 Uhr in Hersbruck. Ein großer Dank gilt den Eltern die die Kinder nach Gunzenhausen gebracht bzw. von dort geholt haben und der IGE Bahntouristik für den Bus, ohne den ein solches Trainingslager nur schwer machbar wäre.

 

Bericht für die Hersbrucker Zeitung:

 

 

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